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Case Study · Recruiting

Qualifizierte Steuerfachangestellte in 6 Wochen gefunden statt 7 Monate.

Steuerkanzlei Leimgruber, Samerberg. Vom ersten Gespräch bis zur besetzten Stelle: 6 Wochen. Davon lief die Meta-Kampagne 7 Tage mit 100 Euro Werbebudget, bevor sie wegen ausreichender Bewerbungen gestoppt wurde.

Branche
Steuerberatung
Stelle
Steuerfachangestellte
Region
Samerberg, Landkreis Rosenheim
Zeitraum
Feb bis Apr 2026

6 Wochen

Gesamtprojekt bis Stelle besetzt

7 Tage

Kampagnenlaufzeit bis Stopp

100

Werbebudget gesamt

7+ Monate

Branchen-Ø für StFA-Stellen

Ausgangssituation

Eine der schwierigsten Stellen am deutschen Arbeitsmarkt

Steuerkanzlei Leimgruber ist eine etablierte Steuerberatungspraxis in Samerberg im Landkreis Rosenheim. Wie viele Kanzleien in der Region kämpfte Inhaber Stefan Leimgruber mit einem strukturellen Problem des deutschen Arbeitsmarkts: Steuerfachangestellte sind eine der am schwierigsten zu besetzenden Fachkräftepositionen in Bayern. Der Branchendurchschnitt für die erfolgreiche Besetzung einer solchen Stelle liegt bei über sieben Monaten eine Zeit, in der Arbeit liegen bleibt, das Team überlastet wird und Umsatz verloren geht.

Leimgruber hatte über klassische Wege gesucht: Stellenanzeigen auf Jobportalen, Mundpropaganda im Netzwerk. Keine passenden Bewerbungen. Als ich das erste Gespräch führte, war die Stelle bereits seit Monaten offen.

Ansatz

6 Wochen Gesamtprojekt. 7 Tage Kampagne.

Das Projekt startete mit einer Recruiting-Grundlage: Analyse des Kandidatenmarkts, Workshop vor Ort bei der Kanzlei, Erarbeitung der Employer Value Proposition und Aufbau des kompletten Recruiting-Funnels. Dieser Aufbau dauerte rund 5 Wochen. Erst danach ging die Kampagne live.

Der Ansatz: Kandidatinnen dort abholen, wo sie ihre Zeit verbringen, nicht dort wo sie aktiv suchen. Das bedeutet Social-Media-Recruiting über Meta Ads, kombiniert mit einer klaren Arbeitgeberpositionierung. Wer ist die ideale Kandidatin? Welche Werte sind ihr wichtig? Was hält sie in einer Kanzlei, was treibt sie weg? Auf Basis dieser Analyse entstand eine Employer Value Proposition formuliert in der Sprache der Kandidatinnen, nicht der Kanzlei.

Daraus entstand ein gezielter Recruiting-Funnel: Anzeige, Landingpage mit konkreten Informationen zur Stelle und zum Team, Kurzbewerbung, persönliches Gespräch. Kein kompliziertes Bewerbungsformular, kein Lebenslauf-Upload im ersten Schritt. Die Hürde so niedrig wie möglich, die Relevanz so hoch wie möglich.

Ergebnis

Kampagne nach 7 Tagen gestoppt, wegen zu vieler Bewerbungen

Die Kampagne lief 7 Tage. In dieser Zeit gingen qualifizierte Bewerbungen ein Kandidatinnen mit abgeschlossener Ausbildung zur Steuerfachangestellten und Berufserfahrung, die der Kanzlei entsprachen. Die Kampagne wurde vorzeitig gestoppt, nicht weil sie nicht funktionierte, sondern weil das Bewerbungsvolumen ausreichte.

Das gesamte Werbebudget für die 7-tägige Kampagne betrug 100 Euro. Zum Vergleich: Ein klassisches Headhunting-Mandat für eine Fachkraftstelle kostet typischerweise mehrere tausend Euro ohne Erfolgsgarantie. Wachstumslab hat für dieses Projekt 50 Prozent weniger berechnet als ursprünglich geplant, weil die Ergebnisse schneller eintraten als erwartet.

Das Ergebnis steht für ein Prinzip das ich in allen Recruiting-Projekten verfolge: Bevor Budget in Kanäle fließt, muss klar sein wen ich anspreche und warum diese Person wechseln sollte. Employer Branding ist keine Kommunikationsaufgabe, es ist eine strategische Voraussetzung für erfolgreiches Recruiting.

Was ich daraus gelernt habe

Passive Kandidatinnen sind erreichbar wenn die Botschaft stimmt

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist real. Aber er bedeutet nicht, dass gute Kandidatinnen nicht erreichbar sind er bedeutet, dass sie nicht aktiv suchen. Passive Kandidatinnen, die in einer anderen Kanzlei arbeiten und wechselbereit wären, sind über klassische Stellenanzeigen nicht erreichbar. Social-Media-Recruiting schließt diese Lücke, wenn die Botschaft stimmt und der Funnel konvertiert.

Für KMUs in Oberbayern, die Fachkräfte in einem wettbewerbsintensiven Markt suchen, ist dieser Ansatz heute eine der effizientesten Optionen vorausgesetzt, der strategische Rahmen stimmt.

Stefan Leimgruber, Inhaber Steuerkanzlei Leimgruber Samerberg
„Wir haben monatelang keine passenden Bewerbungen bekommen. César hat sich die Situation angeschaut, eine klare Strategie entwickelt und die Kampagne umgesetzt. Nach 7 Tagen hatten wir genug qualifizierte Bewerbungen um die Stelle zu besetzen. Was mich überzeugt hat: Er hat vorher verstanden wen wir suchen und warum jemand zu uns wechseln würde. Das hat den Unterschied gemacht."

Stefan Leimgruber

Inhaber, Steuerkanzlei Leimgruber, Samerberg

Steuerkanzlei Leimgruber Samerberg

Dieses Ergebnis basiert auf den spezifischen Rahmenbedingungen dieser Kampagne: Stelle, Region, Zeitpunkt und Zielgruppe. Individuelle Ergebnisse variieren je nach Branche, Standort und Stellenprofil. Kein Ergebnis kann garantiert werden.

Auch eine schwer zu besetzende Stelle?

Im Erstgespräch sage ich dir ehrlich, ob und wie ich sie besetzen kann.